Wie CAai arbeitet und was die einzelnen Funktionen leisten.
CAai unterstützt Sie bei jedem Schritt nach der Storyboard-Methodik. Hier steht, was jede Funktion leistet, was ihr Ergebnis besser macht und wo die typischen Stolperstellen liegen. Die Gliederung folgt den drei Phasen des Arbeitsprozesses.
Projekt – Grundlagen definieren
In dieser Phase entsteht die Grundlage, von der alles Weitere abhängt: Wer spricht zu wem, mit welchem Ziel, auf welcher Faktenbasis. Fast alle späteren Funktionen greifen auf das zurück, was hier festgelegt wird.
Neue Präsentation erstellen
Aus Ihrer Projektbeschreibung entsteht in einem Durchgang ein vollständiger erster Entwurf: Briefing, Intro, Kernbotschaft, Storyline-Struktur, Kapitel und Argumente. Sie können danach jeden Teil einzeln überarbeiten.
Das verbessert das Ergebnis: Die Projektbeschreibung ist die wichtigste Eingabe der ganzen App. Schreiben Sie, worum es geht, wer zuhört, was Sie erreichen wollen und was dagegen spricht – lieber ein Absatz zu viel als ein Stichwort zu wenig.
Gut zu wissen: Ein unveränderter Durchlauf liefert für einige Tage dasselbe Ergebnis, auch wenn zwischenzeitlich etwas anderes eingestellt wurde. Wer eine andere Fassung sehen möchte, ändert die Beschreibung.
Präsentation überarbeiten
Sie laden eine bestehende Präsentation hoch, und die App liest Texte, Bilder, Diagramme und Tabellen daraus aus, ordnet sie einer Argumentationsstruktur zu und baut sie neu auf.
Das verbessert das Ergebnis: Mit „Nur bestehende Inhalte“ bleiben die Kapitel an das gebunden, was wirklich in Ihrer Datei steht. Ohne diese Einstellung ergänzt die App fehlende Gedanken.
Gut zu wissen: Bei grossen Dateien erscheinen zuerst die Texte und erst danach die Bilder und Diagramme. Das ist kein Fehler – die Zuordnung wartet, bis alle Bausteine da sind.
Analyse
Bewertet Ihr Projekt in mehreren Modulen gleichzeitig – Briefing, Quellen, Intro, Kernbotschaft, Storyline, Argumente und deren Abdeckung – und liefert je Bereich einen Wert und konkrete Verbesserungsvorschläge.
Das verbessert das Ergebnis: Je vollständiger das Briefing und je mehr belastbare Quellen unter „Materialien“ liegen, desto belastbarer die Bewertung.
Gut zu wissen: Die Werte sind eingefroren, bis Sie die Analyse erneut laufen lassen. Ein angenommener Vorschlag hebt den Wert also nicht sofort.
Accelerator (Schlüsselfragen)
Stellt strukturierte Schlüsselfragen, mit denen Sie Ihr Vorhaben systematisch beschreiben. Die Antworten wandern automatisch in die passenden Briefing-Felder. „Alle Felder ausfüllen“ erzeugt Vorschläge für alles, was noch leer ist.
Das verbessert das Ergebnis: Antworten Sie in ganzen Sätzen statt in Stichworten – die Felder werden daraus abgeleitet, und aus einem Stichwort lässt sich wenig ableiten.
Guidance
Ein Gesprächspartner, der Sie mit Rückfragen durch den Aufbau führt, statt Ihnen Text vorzusetzen. Er kennt Ihren gesamten Projektstand und deckt blinde Flecken auf.
Das verbessert das Ergebnis: Er nimmt Ihre Reihenfolge an: Sie können jederzeit das Thema wechseln. Wo Sie widersprechen, geht er darauf ein.
Gut zu wissen: Die Fortschrittsanzeige misst, wie viel geklärt ist – nicht, wie gut es ist. Und der Guide kennt Ihr Projekt, nicht Ihre Organisation; seine Zeit- und Umfangsangaben sind Erfahrungswerte.
Briefing-Einschätzungen
Zu einzelnen Briefing-Feldern – etwa Herausforderungen oder Schwierigkeit – schlägt die App einen Wert samt Begründung vor und berücksichtigt dabei alles, was Sie bereits ausgefüllt haben.
Das verbessert das Ergebnis: Je mehr Briefing-Felder gefüllt sind, desto treffender die Einschätzung. Steht bereits ein Wert im Feld, wird er mitgelesen und entweder bestätigt oder begründet korrigiert.
Gut zu wissen: Die Schwierigkeit ist die folgenreichste Angabe im ganzen Briefing: Sie entscheidet mit über die Art der Argumentation und darüber, ob heikle Botschaften als rhetorische Fragen angeboten werden. Prüfen Sie sie, statt sie zu übernehmen.
Case-Analyse
Beurteilt Ihre Ausgangslage aus der Konstellation von Absenderrolle, Empfängerrolle und Geschäftsvorfall: Welche Themen tragen, wo liegen Spannungsfelder, worauf achtet dieses Publikum. Sie ist die Grundlage der Argument-Vorschläge.
Das verbessert das Ergebnis: Rollen und Branche sind die Achsen dieser Analyse – dieselbe Rolle gewichtet je nach Branche völlig anders. Ohne Rollenangaben bleibt das Ergebnis dünn.
Gut zu wissen: Das Ergebnis wird zwischengespeichert. Wer Rollen oder Fall ändert, sollte die Analyse erneut anstossen.
Quellen einlesen: Bilder, Diagramme und Zahlen
Aus hochgeladenen Dateien holt die App nicht nur Text, sondern auch Bilder, Diagramme und Tabellen – samt den darin sichtbaren Werten – und stellt sie als Inhaltsbausteine bereit.
Das verbessert das Ergebnis: Ein PDF mit echter Textebene ist der genaueste Weg. Beschriftete Werte im Original machen den Unterschied zwischen einer exakten Zahl und einer geschätzten.
Gut zu wissen: Aus einem Diagramm zurückgewonnene Werte sind eine Rekonstruktion, keine Messung – ein „ca.“ davor ist eine ehrliche Angabe, kein Versehen. Und ein Symbol oder Icon wird bewusst nicht als Inhalt behandelt.
Relevanzfilter beim Einlesen
Mit „Nur thematisch relevante Inhalte“ übernimmt die App aus einer Datei nur, was zu Ihrem Projekt passt – statt jede Randnotiz zum Inhaltsbaustein zu machen.
Gut zu wissen: Der Massstab ist Ihre Projektbeschreibung. Ist die vage, filtert der Schalter schlecht. Dass gar keine Textbausteine entstehen, kann das richtige Ergebnis sein.
Fragen an die Quellen
Sie stellen eine Frage an Ihre Materialien und erhalten eine Antwort mit Angabe der Fundstellen. Gesucht wird nach Bedeutung, nicht nach Stichworten – und über Sprachgrenzen hinweg, sodass auch ein englisches Dokument auf eine deutsche Frage antwortet.
Das verbessert das Ergebnis: Sie wählen, ob nur Ihre Quellen antworten dürfen oder ob allgemeines Wissen ergänzt werden darf.
Gut zu wissen: Die Suche findet Ähnlichkeit, nicht Wahrheit. Kein Treffer heisst nicht, dass es nicht in Ihren Unterlagen steht – nur, dass es anders formuliert ist.
Bewertung und Empfehlungen
Der Analyse-Hub zeigt je Bereich Stärken, Lücken und mögliche bessere Formulierungen – jeweils mit einer Sicherheitsstufe, wie belastbar der Vorschlag ist.
Gut zu wissen: Ein Vorschlag im Hub kann von dem abweichen, was im Story-Bereich steht: Es sind zwei verschiedene Erzeuger. Massgeblich ist immer das, was Sie im jeweiligen Bereich sehen.
Wert und Vollständigkeit auf den Karten
Jede Karte im Analyse-Hub zeigt zwei verschiedene Dinge: die Vollständigkeit (ist etwas ausgefüllt?) und den Wert aus der Analyse (wie gut ist es?).
Gut zu wissen: Ein niedriger Wert ist kein Qualitätsurteil über Ihre Arbeit, sondern eine Aussage darüber, wie viel Verbesserungspotenzial die Analyse gefunden hat. Aussagekräftiger als der Absolutwert ist der Verlauf.
Gesamtbeurteilung
Fasst die Einzelbefunde des Projekts zu einem Gesamtbild zusammen – sie wird zusammengesetzt, nicht frei geschrieben.
Gut zu wissen: Weil sie zusammengesetzt ist, ändert sie sich nur, wenn sich die zugrunde liegenden Befunde ändern. „Solide aufgebaut“ heisst: keine Auffälligkeiten gefunden – nicht: inhaltlich geprüft und für gut befunden.
Präsentation beurteilen
Eine schnelle Aussenansicht auf eine hochgeladene Präsentation, ohne dass ein Projekt angelegt sein muss.
Gut zu wissen: Sie benennt bewusst nur, was schwach ist, nicht wie es besser ginge. Sie liest Text, nicht Gestaltung. Bei umfangreichen Dateien wird nur der Anfang beurteilt.
Argumentation – Überzeugungsstruktur aufbauen
Hier entsteht der rote Faden: die Einleitung, die Kernaussage, die Struktur in drei Kapiteln und die Argumente, die sie tragen. Die Funktionen bauen aufeinander auf – wer weiter oben etwas ändert, verändert alles darunter.
Erzeugt die drei Einleitungselemente: die gemeinsame Ausgangslage, die Herausforderung, die daraus entsteht, und die Frage, die Ihre Präsentation beantwortet.
Das verbessert das Ergebnis: Eine klar beschriebene Empfängerrolle prägt Sicht und Ansprache am stärksten. Ob Sie intern oder extern sprechen, ändert die direkte Anrede in diesen drei Elementen.
Gut zu wissen: Zahlen verschwinden im Intro absichtlich – es soll die Ausgangslage teilen, nicht schon belegen. Die Entscheidende Frage ist das Nadelöhr: Sie bestimmt, worauf die ganze Argumentation zuläuft.
Kernbotschaft
Formuliert den einen Satz, den Ihr Publikum mitnehmen soll – als Antwort auf die Entscheidende Frage, nicht als Zusammenfassung des Themas.
Das verbessert das Ergebnis: Die Kernbotschaft hängt unmittelbar an der Entscheidenden Frage. Wer sie schärfen will, schärft zuerst die Frage.
Gut zu wissen: Es gibt zwei Wege zu einer Kernbotschaft: den Analyse-Lauf und den Vorschlags-Knopf im Story-Bereich. Sie können unterschiedlich formulieren – das ist kein Fehler, sondern zwei Anläufe auf dieselbe Aufgabe.
Storyline-Struktur
Wählt aus einer kuratierten Bibliothek dreiteiliger Argumentationsmuster dasjenige, das zu Ihrem Vorhaben passt, und leitet daraus die drei Kapitel-Titel ab. Über „Vorschläge“ bekommen Sie mehrere Muster zur Auswahl.
Das verbessert das Ergebnis: Wirkungsziel, Schwierigkeit und eine geschärfte Kernbotschaft führen zu einer passenderen Struktur. Sie behalten in jedem Fall das letzte Wort: jedes angebotene Muster ist frei wählbar.
Gut zu wissen: Die Kapitel-Titel sind keine Botschaften – sie sind kurze Bezeichnungen. Die Botschaften entstehen erst danach.
Verbundene oder unverbundene Struktur
Vor der Musterwahl entscheidet die App, ob Ihre Kapitel logisch aufeinander aufbauen sollen (verbunden) oder als drei gleichrangige Themen nebeneinanderstehen (unverbunden).
Gut zu wissen: Massgeblich sind allein drei Angaben aus dem Briefing: das Schulungs-Häkchen, das Wirkungsziel und die Schwierigkeit. Ein Text, der zufällig nach Schulung klingt, löst das nicht aus – das Häkchen tut es.
Kapitelbotschaften
Verdichtet die Argumente eines Kapitels zu der einen Aussage, die das Kapitel trägt – auf die Kernbotschaft hin.
Gut zu wissen: Diese Stufe kann nichts hinzufügen: Sie fasst zusammen, was in den Argumenten steht. Eine schwache Kapitelbotschaft ist meist ein Hinweis auf schwache Argumente, nicht auf eine schwache Formulierung.
Argument-Themen
Leitet ab, welche Themen Ihre Argumentation überhaupt behandeln muss – die Grundlage, aus der danach die einzelnen Argumente entstehen.
Das verbessert das Ergebnis: Die Projektbeschreibung ist die Hauptquelle; hier lohnt sich Präzision am meisten. Rollen im Briefing steuern mit, welche tragenden und welche strittigen Themen überhaupt gefunden werden.
Gut zu wissen: Ein Thema, das hier nicht gefunden wurde, kann später nicht als Argument auftauchen. Wer mehr Argumente möchte, braucht mehr Themen – und deren Zahl richtet sich nach dem Zeitrahmen.
Argument-Botschaften
Formuliert zu jedem Thema die Aussage („So what?“) statt nur den Gegenstand („Was?“) – mit einer Begründung, die auf Ihre Quellen zurückgreift.
Das verbessert das Ergebnis: Gepflegte Materialien sind die Faktenbasis der Begründungen. Sprechende Kapitel-Titel verbessern die Zuordnung der Argumente.
Gut zu wissen: Die Zahl der Argumente ist an die Zahl der Themen gebunden und diese an Ihren Zeitrahmen. Ein Kapitel bekommt nicht mehr Argumente, nur weil man sie sich wünscht.
Botschaften optimieren
Schärft eine vorhandene Botschaft sprachlich, ohne die Aussage zu wechseln.
Gut zu wissen: „Ohne den Inhalt zu verändern“ ist eine Anweisung an das Sprachmodell, keine Prüfung. Lesen Sie das Ergebnis gegen. Die Optimierung sieht die eine Botschaft, nicht ihre Nachbarn – Wiederholungen zwischen Kapiteln fallen ihr nicht auf.
Rhetorische Fragen
Wandelt heikle Botschaften in Fragen um, damit eine unangenehme Aussage nicht frontal im Raum steht. Drei Stufen von neutral bis provokant.
Das verbessert das Ergebnis: Die Schwierigkeit bestimmt, welche Stufe empfohlen wird. Ob Sie intern oder extern sprechen und welche Anredeform gilt, wirkt bis in die Frage hinein.
Gut zu wissen: Die Auswahl ist absichtlich sparsam: Wenn alles zur Frage wird, wirkt nichts mehr. Die Empfehlung ist ein Vorschlag – Sie entscheiden je Botschaft.
Wann Botschaften zu Fragen werden
Zwei getrennte Regeln bestimmen, wo die App eine rhetorische Frage überhaupt anbietet: eine für die Kapitel-Ebene, eine für die einzelnen Argumente.
Gut zu wissen: Weil es zwei Regeln sind, wirken die Schalter unterschiedlich: Die Schwierigkeit beeinflusst die eine, das Wirkungsziel die andere. Das Schulungs-Häkchen überstimmt beide.
Hintergrundinformationen
Zu jedem Argument die Belege und Überlegungen dahinter – was zu beweisen ist, welcher Einwand adressiert wird, was verloren ginge, wenn das Argument fehlte.
Gut zu wissen: Was hier steht, gilt für alle späteren Schritte als gesicherte Grundlage: Folientexte, Redenotizen und Q&A-Antworten greifen darauf zurück. Ungeprüftes hier einzutragen, verteilt es über die ganze Präsentation.
Werkzeuge am Argument
Argumente zusammenführen, aufteilen oder aussortieren – die App schlägt vor, welche zusammengehören und welche wenig beitragen.
Gut zu wissen: Diese Werkzeuge schlagen nur vor; geändert wird erst, wenn Sie zustimmen. Zusammengeführte Argumente lassen sich nicht per Knopfdruck wieder trennen.
Logik-Analyse
Prüft, ob die Argumente ihre Kapitelbotschaft tragen und die Kapitel die Kernbotschaft – und ob das Ganze zum Publikum passt.
Gut zu wissen: Die Punktwerte sind Einschätzungen eines Sprachmodells, keine Messungen. Zwei Läufe können leicht verschieden ausfallen.
MECE-Analyse
Prüft die Argumente zweier Seiten her: Überschneiden sie sich, und decken sie zusammen das Nötige ab?
Gut zu wissen: „Überschneidung“ heisst nicht „Fehler“ – manche Wiederholung ist gewollt. Die Analyse sieht Text, nicht Absicht.
Konsistenzprüfung
Prüft, ob die zentralen Felder zueinander passen – vor allem, ob Kernbotschaft und Entscheidende Frage aufeinander antworten.
Gut zu wissen: Ähnlichkeit ist nicht Richtigkeit: Zwei Felder können gut zusammenpassen und beide falsch sein. Ein leeres Feld ist kein schlechtes Feld.
Werkzeuge für die Argumente (One Pager)
Im One Pager liegen zwei Werkzeuge nebeneinander, die Verschiedenes tun. Die Prüfwerkzeuge suchen inhaltliche Schwächen – schwache, doppelte oder zusammenführbare Argumente – und schlagen Änderungen vor. Der Scaler dagegen arbeitet auf eine gewünschte Folienzahl hin.
Das verbessert das Ergebnis: Die Prüfwerkzeuge lohnen sich, wenn die Argumentation inhaltlich steht und Sie sie schärfen wollen. Der Scaler lohnt sich, wenn eine Vorgabe zur Länge feststeht.
Gut zu wissen: Jedes Werkzeug zeigt seine Vorschläge einzeln zur Übernahme. Ein Vorschlag, den Sie nicht übernehmen, verändert nichts – und Sie können die Markierungen jederzeit zurücksetzen.
Argumentationslandkarte
Zeigt, welche Aspekte Ihr Publikum erwartet und welche davon Ihre Argumente bereits abdecken – also wo eine Lücke bleibt.
Gut zu wissen: „Abgedeckt“ heisst, dass ein Argument sprachlich zu einem Aspekt passt – nicht, dass es ihn überzeugend behandelt. Die Landkarte ist so aktuell wie die Case-Analyse, auf der sie beruht.
Varianten prüfen
Sie ändern einzelne Eingaben des Briefings – etwa Wirkungsziel, Schwierigkeit, Empfänger-Rollen, Tonalität oder Dauer – und lassen die Argumentation damit neu rechnen. Das Ergebnis erscheint neben Ihrem heutigen Stand: Kernbotschaft, Kapitel und Argumente im Vergleich, dazu beide Argumentationslandkarten und eine kurze Zusammenfassung dessen, was sich durch Ihre Änderung verschoben hat.
Das verbessert das Ergebnis: Ändern Sie je Variante nur eine oder zwei Eingaben – sonst lässt sich nicht sagen, welche Änderung den Unterschied gemacht hat. Vorhaben, Wirkungsziel und Empfänger-Rollen verschieben die Argumentation am stärksten; Tonalität und Anredeform ändern vor allem Formulierungen, die der Vergleich der Struktur kaum zeigt. Wer die Empfänger-Rolle wechselt, passt auch die Beschreibung des Empfängers an. Mit „Basis erneut rechnen“ sehen Sie, was sich ohne jede Änderung unterscheidet; unter „Gerechnete Varianten“ stehen mehrere Läufe nebeneinander, dort benennen und löschen Sie Varianten.
Gut zu wissen: Ihr Projekt bleibt unverändert, bis Sie etwas übernehmen: einzelne Felder, alles oder – nach einer Rückfrage – die geänderten Eingaben ins Briefing. Zwei Läufe mit denselben Eingaben fallen nie ganz gleich aus; nicht jeder Unterschied kommt also von Ihrer Änderung – „Basis erneut rechnen“ macht diesen Anteil sichtbar. Den Knopf sieht nur, wem das Projekt gehört und wessen Konto die Funktion umfasst.
Der Guide prüft mit
Wenn Sie im Guided Mode ein Argument hinzufügen oder ändern, meldet der Guide, ob das methodisch trägt – etwa weil ein Kapitel überladen wird oder sich zwei Argumente überschneiden.
Gut zu wissen: „Widerspricht“ ist ein Einwand, keine Sperre. Sie führen jede Änderung trotzdem aus; die App sagt Ihnen nur, was sie davon hält.
Präsentation – Medien erstellen und exportieren
Aus der Argumentation werden Folien, Notizen, Visualisierungen und Begleitdokumente. Fast alles hier hängt an der Qualität der Argument-Botschaften – wer dort nachbessert, verbessert alles Nachfolgende mit.
Folientext
Erzeugt den Text einer Folie aus dem Argument, das ihr zugeordnet ist – ausgerichtet auf die Botschaft, nicht auf das Thema.
Das verbessert das Ergebnis: Argument-Botschaft und Hintergrundinformationen sind die stärksten Hebel. Zugeordnete Diagramme und Tabellen bringen echte Werte mit, die verwendet werden dürfen. Auch Layout, Publikum und Tonalität wirken.
Gut zu wissen: „Zu wenige Zeilen“ ist meist gewollt: Eine Folie soll tragen, nicht alles enthalten. Und eine Zahl, die weder in den Hintergrundinformationen noch in einem zugeordneten Baustein steht, wird bewusst nicht erfunden.
Folientexte verdichten
Kürzt den Text einer Folie – und bei starker Verdichtung wird nicht nur gekürzt, sondern über die vorhandenen Textcontainer neu gegliedert. Möglich auch für alle Folien auf einmal.
Das verbessert das Ergebnis: Wie viele Textcontainer die Folie hat, bestimmt, wie viele Themen verteilt werden können.
Gut zu wissen: Starke Verdichtung ist nicht umkehrbar; der ursprüngliche Text ist danach weg. Dass einzelne Container danach leer bleiben, ist gewollt. Bilder und Diagramme bleiben unangetastet.
Redenotizen
Erzeugt, was Sie zur Folie sagen: Überleitung, Erläuterung, Übergang zur nächsten Folie – nicht der Folientext in Prosa, sondern das, was er nicht zeigt.
Das verbessert das Ergebnis: Erst den Folientext festlegen, dann die Notizen erzeugen. Die Anredeform wirkt hier unmittelbar, ebenso Tonalität und Sprache.
Gut zu wissen: Wer Argumente umsortiert, macht alle Überleitungen ringsum falsch – nach einer Umstellung die Notizen neu erzeugen lassen.
Visualisierungs-Empfehlung
Schlägt zu einer Folie eine passende Darstellungsform vor – ein Diagramm, ein Schema, eine Gegenüberstellung.
Das verbessert das Ergebnis: Erst den Folientext schreiben, dann die Empfehlung holen: Mit Text ist das Signal deutlich stärker. Ohne zugeordnete Daten fallen datengetriebene Diagramme weg.
Gut zu wissen: Die Empfehlung ist ein Vorschlag, kein Automatismus. Und Vorschau und Export stellen Visualisierungen nicht in jedem Fall gleich dar.
Inhaltsbausteine den Folien zuordnen
Verteilt die aus Ihren Quellen gewonnenen Bausteine – Texte, Bilder, Diagramme, Tabellen – auf die Argumente, zu denen sie inhaltlich passen.
Gut zu wissen: Verglichen werden Bezeichnungen, nicht Inhalte: Ein präzise benanntes Argument bekommt bessere Treffer. Dass ein Bild nicht überall auftaucht, ist Absicht – Bilder werden knapper verteilt als Text. Ein Argument ohne Baustein ist oft das richtige Ergebnis.
Foliendesign optimieren
Ordnet die Elemente einer Folie oder eines SlideDocs neu an, sodass keine Lücken bleiben und die Anordnung zur Zahl und Art der Inhalte passt.
Das verbessert das Ergebnis: Sie sehen zuerst eine Vorschau; geändert wird erst auf Ihre Zustimmung.
Gut zu wissen: Zusammengelegte Container lassen sich nicht per Knopfdruck wieder trennen. Bei einer Firmenvorlage mit strengen Gestaltungsregeln bleiben manche Freiheiten bewusst gesperrt.
Q&A-Vorbereitung
Sammelt die Fragen, mit denen Sie rechnen müssen, priorisiert sie und formuliert Antworten aus Ihren eigenen Unterlagen.
Das verbessert das Ergebnis: Gepflegte Hintergrundinformationen und Belege an den Argumenten sind die Faktenbasis der Antworten – und ersparen die Rückfragen nach der Herkunft einer Zahl. Die Herausforderungen aus dem Briefing sind eine zweite Suchrichtung.
Gut zu wissen: „Aus den vorliegenden Daten nicht ersichtlich“ ist ein gewolltes Ergebnis, keine Panne – lieber eine ehrliche Lücke als eine erfundene Antwort. Die Fragen altern: Wer die Argumentation ändert, sollte sie neu erzeugen.
Scaler – kürzen und erweitern
Bringt die Präsentation auf eine Ziel-Folienzahl oder eine Zieldauer, indem sie stufenweise zusammenfasst oder ergänzt – und weist aus, welche Zusammenfassung riskant ist.
Das verbessert das Ergebnis: Je gepflegter Folientexte und Hintergrundinformationen, desto besser die Paare, die zum Zusammenfassen vorgeschlagen werden.
Gut zu wissen: Der Scaler fragt, bevor er handelt. „Riskant“ ist ernst gemeint – dort geht beim Zusammenfassen Substanz verloren. Und Kürzen lässt sich durch anschliessendes Erweitern nicht rückgängig machen.
Template-Mapper
Verbindet die Inhalte Ihrer Präsentation mit den Platzhaltern Ihrer PowerPoint-Vorlage. Sie legen einmalig fest, welches Layout Titel-, Intro-, Agenda- und Inhaltsfolie ist und welcher Platzhalter welchen Inhalt bekommt. Danach entstehen alle Folien in Ihrem Design.
Das verbessert das Ergebnis: „Auto-Vorschlag“ macht einen ersten Aufschlag; die Vorschau daneben zeigt sofort, wie eine Folie damit aussieht. Fehlt Ihrer Vorlage ein Feld, für das CAai zwei Inhalte vorsieht, fassen Sie beide zu einem zusammengesetzten Feld zusammen.
Gut zu wissen: Ihre Zuordnung gilt für Ihr Konto. Nutzt jemand anderes dieselbe Vorlage, bleibt seine Zuordnung unberührt – und umgekehrt.
Gespeicherte Sprachversionen
Übersetzte Fassungen eines Projekts bleiben erhalten. Wechseln Sie später zurück in eine Sprache, die schon einmal erzeugt wurde, können Sie die gespeicherte Fassung übernehmen, statt neu übersetzen zu lassen.
Gut zu wissen: Haben Sie Inhalte geändert, seit die Fassung entstand, ist sie an diesen Stellen veraltet. CAai übersetzt solche Stellen dann neu, statt die alte Fassung stehen zu lassen.
Die vier Textformate
Neben der Präsentation entstehen eigenständige Dokumente aus demselben Inhalt – etwa eine Zusammenfassung auf einer Seite oder ein ausformulierter Text.
Das verbessert das Ergebnis: Die Kapitel-Titel werden zu Abschnitts-Überschriften – sprechende Titel zahlen sich hier besonders aus. Die Tonalität lässt sich je Format eigens wählen.
Gut zu wissen: Die Kapitelbotschaften erscheinen wörtlich im Text. Eine unfertige Botschaft fällt hier stärker auf als auf einer Folie.
Gilt überall
Diese Funktionen sind an keine Phase gebunden – Sie treffen sie an vielen Stellen der App.
Vorschläge (Kompass-Knopf)
Der Kompass neben einem Eingabefeld erzeugt einen Vorschlag für genau dieses Feld und berücksichtigt dabei alles, was Sie schon ausgefüllt haben.
Das verbessert das Ergebnis: Je mehr Kontext vorhanden ist, desto höher die angezeigte Sicherheitsstufe des Vorschlags. Ein Vorschlag ganz am Anfang ist naturgemäss ein Angebot, keine Empfehlung.
Begründungen zu Vorschlägen
Viele Empfehlungen tragen eine Begründung, warum sie sinnvoll ist. Im Analyse-Hub steht sie unter dem Vorschlag zum Aufklappen; der Schalter „Begründungen anzeigen“ blendet sie ein und aus.
Gut zu wissen: Sie erläutert die Empfehlung nachvollziehbar – protokolliert aber nicht, welche Regel im Einzelfall tatsächlich gegriffen hat.
Sprache, Anredeform und Tonalität wechseln
Sie können die Inhaltssprache eines Projekts wechseln, zwischen Sie und du sowie Einzahl und Mehrzahl umstellen und die Tonalität ändern. Die vorhandenen Texte werden übernommen und angepasst.
Das verbessert das Ergebnis: Die Inhaltssprache des Projekts ist von der Sprache der Bedienoberfläche getrennt. Alle Generatoren richten sich nach der Inhaltssprache – nicht danach, in welcher Sprache Sie die App gerade bedienen.
Gut zu wissen: Der Wechsel läuft über alle Felder und braucht einen Moment. Vorbereitete Fragen und Antworten werden getrennt übersetzt.
Hinweis „Einstellungen geändert“
Haben Sie Grundlagen geändert – etwa Wirkungsziel, Schwierigkeit oder das Publikum –, weist die App darauf hin, dass bereits erzeugte Inhalte noch auf dem alten Stand beruhen.
Gut zu wissen: Das ist ein Hinweis, keine Fehlermeldung und keine Aufforderung. Sie entscheiden, ob und was Sie neu erzeugen lassen.
Präsentation zur Rückmeldung teilen
Sie erzeugen einen Link, über den jemand Ihre Präsentation ansehen und kommentieren kann – ohne Konto und ohne Zugriff auf Ihr Projekt.
Gut zu wissen: Rückmeldungen über einen Freigabe-Link kommen als Vorschläge an. Was davon in Ihr Projekt übergeht, entscheiden Sie.
Die vier Berechtigungsstufen eines Freigabe-Links
„Nur ansehen“ und „Kommentieren“ zeigen Ihre Präsentation in einer Leseansicht. „Bearbeiten“ erlaubt zusätzlich Änderungen an Texten – wahlweise sofort wirksam oder erst nach Ihrer Übernahme. Alle drei brauchen kein Konto und arbeiten an Ihrem Projekt.
Gut zu wissen: Setzen Sie ein Passwort, wenn der Link weitergereicht werden könnte. Widerrufen können Sie jeden Link jederzeit.
Demo-Modus – die vierte Stufe
Diese Stufe ist etwas anderes als die übrigen drei: Der Eingeladene legt ein eigenes, 30 Tage gültiges Konto an und bekommt eine vollständige Kopie Ihrer Präsentation. Darin bedient er die komplette App und darf ausgewählte KI-Funktionen in begrenzter Zahl ausprobieren – einmal analysieren, einmal einen Gesamtvorschlag erzeugen und so fort. Gedacht ist sie, um jemandem CAai zu zeigen.
Gut zu wissen: An Ihrem Projekt kann er nichts ändern – er arbeitet in seiner Kopie, und nach 30 Tagen werden Konto und Kopie gelöscht. Herunterladen kann er nichts: Der Export ist gesperrt. Beachten Sie aber, dass er Ihre Inhalte vollständig zu sehen bekommt.
Gemeinsam an einem Projekt arbeiten
Sie können eine Kollegin oder einen Kollegen zur Mitarbeit an einem Projekt einladen. Beide arbeiten dann an denselben Inhalten.
Gut zu wissen: Änderungen an der Argumentationsstruktur bleiben bei Ihnen: Mitarbeitende schlagen sie vor, übernehmen tun Sie. Inhalte wie Folientexte und Redenotizen dürfen sie direkt bearbeiten.
Team – Projekte sichtbar machen
Gehören mehrere Personen zu einem Team, sehen sie die Projekte der anderen und können sie sich ansehen oder duplizieren, um darauf aufzubauen.
Gut zu wissen: Diese Sichtbarkeit gilt für alle Ihre Projekte, nicht für einzelne. Ein Projekt, das niemand sehen soll, markieren Sie als privat.
Projekt-Paket exportieren und einlesen
Ein Projekt lässt sich mitsamt Quellen, Inhaltsbausteinen und Medien als Paket ausgeben und anderswo wieder einlesen – auch in einem anderen Konto.
Das verbessert das Ergebnis: Der übliche Weg, um ein Projekt an eine andere Person oder in eine andere Umgebung zu übergeben, ohne dass Inhalte verlorengehen.
Gut zu wissen: Beim Einlesen entsteht ein neues Projekt in Ihrem Konto. Ordner-Zuordnungen der Herkunft reisen bewusst nicht mit – Sie ordnen das Projekt selbst ein.
Ablage: Ordner und Papierkorb
Projekte lassen sich in Ordner einsortieren. Gelöschte Projekte wandern zunächst in den Papierkorb und können von dort zurückgeholt werden.
Gut zu wissen: Der Papierkorb wird nach einer Frist automatisch geleert. Ein Duplikat wird bewusst keinem Ordner zugeordnet – auch dann nicht, wenn das Original in einem liegt.
Rollen und Branchen: Freitext und Vorschläge der App
Rollen von Publikum und Vortragenden sowie Branchen lassen sich frei eintippen oder aus dem Katalog wählen – auch beides zusammen. Was Sie eintragen, erreicht jede Stufe: Case-Analyse, Gesamtvorschlag, Storyline, Argumente, Folientexte und Q&A.
Das verbessert das Ergebnis: Ein präziser Freitext („Klinikleitung und Chefärzteschaft“) trägt mehr als eine ungefähre Katalogrolle. Ergänzen Sie den Katalog nur, wenn er wirklich passt.
Gut zu wissen: Bleibt ein Feld leer, schlägt die App nach dem ersten Durchlauf eine Rolle oder Branche vor. Ein Vorschlag ist als solcher gekennzeichnet (Glühbirne, „Vorschlag“) und wird nie über Ihre Eingabe geschrieben – prüfen, übernehmen oder ersetzen.
Konten sammelweise anlegen und Vorgaben für neue Konten
Administratorinnen und Administratoren legen viele Konten auf einmal aus einer XLSX- oder CSV-Datei an. Ein Unternehmen (Mandant) kann Vorgaben für neue Konten festlegen: Oberflächen- und Inhaltssprache, Anredeform, Tonalität und Standard-Template.
Das verbessert das Ergebnis: Die Vorlage zur Datei enthält alle Spalten und zulässigen Werte. Werte in der Zeile schlagen die Vorgabe des Laufs; was nicht angegeben ist, kommt vom Mandanten, sonst vom App-Standard.
Gut zu wissen: Vorgaben wirken nur auf Konten, die danach angelegt werden. Bestehende Konten bleiben unverändert, und jede Person kann ihre Einstellungen selbst ändern.
Seitenbilder grosser PDF-Quellen
Bei PDF-Quellen erzeugt die App Seitenbilder, damit Sie Seiten ansehen und Bausteine daraus zuschneiden können. Bei Dokumenten mit mehr als hundert Seiten entstehen die Bilder in Blöcken von hundert Seiten – zuerst die ersten hundert, weitere beim Blättern.
Gut zu wissen: Blättern Sie zu einer Seite jenseits des ersten Blocks, erscheint der Hinweis „Seitenbilder werden nachgerendert“. Das dauert einen Moment; der Text der Seiten ist unabhängig davon längst eingelesen.
Quick Tools und Kurzargumentation
Kleine Werkzeuge für Text, den Sie direkt eingeben – ohne Projekt, ohne Briefing. Nützlich für eine schnelle Formulierung zwischendurch.
Gut zu wissen: Die Quick Tools kennen Ihr Projekt nicht: Der eingegebene Text ist die einzige Grundlage, und es findet keine Faktenprüfung statt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie starte ich am besten mit einem neuen Projekt?
Beginnen Sie mit dem Briefing in Phase 1: Definieren Sie Zielgruppe, Ziel und Kontext. Laden Sie dann relevante Quellen hoch. Anschliessend können auf Basis dieser Informationen Vorschläge für alle weiteren Bereiche generiert werden. Alternativ nutzen Sie den Accelerator, der Sie mit Schlüsselfragen durch den gesamten Prozess führt.
Was ist der Unterschied zwischen Accelerator und Guidance?
Der Accelerator stellt strukturierte Schlüsselfragen und füllt die Felder automatisch aus – ideal für einen schnellen Start. Die Guidance ist ein interaktiver Dialog, der Ihre bestehende Arbeit analysiert und gezielte Verbesserungsvorschläge macht – ideal für die Optimierung.
Wie verbessere ich meinen Gesamtscore?
Fokussieren Sie auf die Module mit den niedrigsten Scores. Die Analyse zeigt Ihnen priorisierte Empfehlungen. Die häufigsten Verbesserungspotenziale: vollständigeres Briefing, stärkere Kernbotschaft und mehr/bessere Quellen.
Kann ich die Vorschläge bearbeiten?
Ja, alle Vorschläge können vor der Übernahme bearbeitet werden. Sie können Vorschläge auch ablehnen und eigene Texte schreiben. Die Vorschläge dienen als Unterstützung, nicht als Ersatz für Ihre Expertise.
Werden meine Daten für KI-Training verwendet?
Nein. Ihre Inhalte werden ausschliesslich zur Generierung Ihrer Vorschläge verarbeitet und danach nicht gespeichert. Es findet kein Training der KI-Modelle mit Ihren Daten statt.
Was bedeuten die Stufen der Schwierigkeit?
Die Schwierigkeit beschreibt, wie anspruchsvoll es ist, Ihr Wirkungsziel bei diesem Publikum zu erreichen – in fünf Stufen: «Einfach», «Eher einfach», «Mittel», «Eher anspruchsvoll» und «Anspruchsvoll». Sie ergibt sich aus der Glaubwürdigkeit des Absenders, der Vertrautheit des Publikums mit dem Thema und seiner Haltung zur Kernbotschaft. Zusammen mit dem Wirkungsziel bestimmt sie die Struktur: Beim Wirkungsziel «Informieren» mit «Einfach» oder «Eher einfach» bleibt die Struktur unverbunden (thematisch gegliedert), in allen anderen Fällen wird sie verbunden und herleitend. Ist das Schulungs-Häkchen gesetzt, bleibt die Struktur immer unverbunden. Je höher die Stufe, desto mehr Einwände, Belege und Absicherung nimmt die Argumentation auf. Heikle Botschaften bietet die App auch als rhetorische Fragen an: beim Wirkungsziel «Entscheidung/Handlung auslösen» mit «Eher anspruchsvoll» oder «Anspruchsvoll» und beim Wirkungsziel «Überzeugen» mit «Anspruchsvoll». Ist das Publikum die oberste Führungsebene (z. B. Verwaltungsrat oder Geschäftsleitung), bietet die App sie nur bei «Entscheidung/Handlung auslösen» mit «Anspruchsvoll» an.
Was ist MECE und warum ist es wichtig?
MECE steht für 'Mutually Exclusive, Collectively Exhaustive' – überschneidungsfrei und vollständig. Es bedeutet, dass Ihre Argumente alle relevanten Aspekte abdecken, ohne sich zu überlappen. Dies ist ein Qualitätsmerkmal professioneller Präsentationen nach dem Storyboard-Ansatz.
Wie funktioniert der Export?
In Phase 3 exportieren Sie Ihre Präsentation als PowerPoint, Word oder PDF – mit professionellem Template und Ihrer Storyline-Struktur, den Argumenten und Medien. Zusätzlich können Sie One Pager, Redenotizen und Q&A als eigene Dokumente ausgeben sowie Hintergrundinformationen und Bemerkungen wahlweise als Anhang-Folien an das Foliendeck anhängen.